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Ratgeber

Photovoltaikanlagen
& Stromspeicher

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Photovoltaikanlagen & Stromspeicher

Vorteile, Kosten und Fördermittel für Photovoltaikanlagen sowie Stromspeicher

Viele wissen, dass in den letzten Jahren die Einspeisevergütung für an den Netzbetreiber verkauften Strom gesunken ist, das ist richtig. Was jedoch häufig vergessen wird, ist, dass auch die Anlagentechnik deutlich günstiger geworden ist und das Verhältnis von Investition zur Einspeisevergütung bzw. zur Nutzung als Eigenstromversorgung nach wie vor wirtschaftlich äußerst interessant ist.

Besonders Haushalte mit einem hohen Stromverbrauch oder diejenigen, die auch ein eAuto betreiben, profitieren durch eine Photovoltaikanlage besonders. Der selbst erzeugte Strom ist deutlich günstiger als der vom eigenen Stromversorger. Jeder der sich für eine Photovoltaikanlage entscheidet, zeigt auch nach außen, dass ihm Klimaschutz wichtig ist.

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Lohnt sich eine Investition
auch finanziell für mich?

Ob sich eine PV-Anlage auch finanziell rechnet, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Grund­sätzlich empfehlen wir die Ertragssimulation sowie Wirtschaft­lichkeits­betrachtung der geplanten Photovoltaikanlage, da man hiermit ziemlich genau feststellen kann, ob und wann sich eine Anlage amortisiert. In der Regel rechnen sich Photovoltaik­anlagen – auch abhängig. ob es eine Förderung gibt – nach bereits 8 bis 15 Jahren.

Wichtig für eine Anlagen­simulation sind u.a. die Verbrauchs­gewohnheiten und der Jahres­verbrauch, wieviel km sollen im Jahr elektrisch gefahren werden und gibt es ggf. eine elektrische Heizung oder Wärmepumpe zu berücksichtigen.

Vorteile Photovoltaik:

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Grundsätzlich gilt: Eigenverbrauch ist besser, als ins Stromnetz einzuspeisen

Für überschüssigen Strom, den Du als Anlagenbetreiber nicht selbst verbrauchen kannst, bekommst Du derzeit eine Einspeisevergütung von 7,81 Cent pro kWh, wenn die Anlage > 10 aber kleiner 40 kWp groß ist. (Stand Februar 2021) Die Einspeisevergütung wird nach dem EEG für 20 Jahre ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme bezahlt.

Wenn Du aber möglichst viel Strom selbst direkt verbrauchen kannst, oder diesen im eigenen Stromspeicher nutzen kannst, dann sparst Du den Preis, den Du aktuell pro kWh für Deinen Strom bezahlen müsstest – also derzeit ca.30 Cent pro kWh!

Die Anlage lohnt sich daher umso mehr, je mehr Solarstrom Du selbst nutzen kannst. Ein Stromspeicher hilft Dir dabei, den günstigen Solarstrom dann verfügbar zu machen, wenn Du ihn brauchst – nämlich z.B. am Abend oder während der Nacht, wenn keine Sonne scheint. Damit kannst Du dann auch in der Nacht Deinen günstigen Solarstrom selbst verbrauchen und musst keinen oder weniger teuren Solarstrom vom Netzbetreiber beziehen.


Einspeisevergütung für Photovoltaik Anlagen 2021

Inbetriebnahme im MonatAnlagentypNennleistung der PV-Anlage (kWp)Einspeise­vergütung (Cent/kWh)
Januar 2021Anlage auf Wohngebäuden, Lärmschutzwänden und Gebäuden nach § 48 Abs. 3 EEG bis 108,16
>10 bis 407,93
>40 bis 7506,22
sonstige Anlagenbis 7505,61
Februar 2021Anlage auf Wohngebäuden, Lärmschutzwänden und Gebäuden nach § 48 Abs. 3 EEG bis 108,04
>10 bis 407,81
>40 bis 7506,13
sonstige Anlagenbis 7505,53
März 2021Anlage auf Wohngebäuden, Lärmschutzwänden und Gebäuden nach § 48 Abs. 3 EEG bis 107,92
>10 bis 407,70
>40 bis 7506,04
sonstige Anlagenbis 7505,44
April 2021Anlage auf Wohngebäuden, Lärmschutzwänden und Gebäuden nach § 48 Abs. 3 EEG bis 107,81
>10 bis 407,59
>40 bis 7505,95
sonstige Anlagenbis 7505,36

Wieviel Strom produziert
eine Photovoltaikanlage pro Jahr?

Die Leistung einer Photovoltaikanlagen wird in Kilowatt Peak (kWp) angegeben. Das kleine p steht für „peak“, was im Englischen so viel bedeutet wie Spitze und bezieht sich auf die Spitzenleistung, welche bei einer Lichteinstrahlung von 1.000 Watt pro Quadratmeter und einer Zelltemperatur von 25 °C erreicht wird. Diese genormten Bedingungen nennt man STC (standard test conditions) und bedeutet so viel wie Standard-Testbedingungen. Mit Hilfe dieser theoretischen Nennleistung können verschiedene Modultypen untereinander verglichen werden.

Wie viel Fläche ist für ein kWp erforderlich?

Die Leistungsfähigkeit der Solarmodule hat sich in den letzten Jahren deutlich erhöht. Gute Module erreichen heute einen Wirkungsgrad von über 20 %. Mit 1 kWp installierter Modulleistung lassen sich in Deutschland ca. 800 bis 1.000 kWh sauberen Solarstrom pro Jahr erzeugen und dafür sind etwa 5-6 qm Dachfläche erforderlich.



Für einen 4 Personen Haushalt rechnet man mit ca. 4.000 kWh Strombedarf (ohne eAuto und e-Heizung) pro Jahr. Um diesen Verbrauch selbst zu erwirtschaften (ohne Strom zu verkaufen), wäre also eine Fläche von 24 qm erforderlich. Damit würde man dann seinen Eigenbedarf – sofern der erzeugte Strom zu jeder Tages-/ und Jahreszeit verfügbar wäre- decken. Um eine möglichst hohe Autarkie vom Stromversorger zu erreichen, ist jedoch eine deutliche Überdimensionierung der Anlage sehr empfehlenswert, da gerade in den Wintermonaten aufgrund der mangelnden Sonneneinstrahlung zu wenig Leistung zur Verfügung steht. Hier gilt der Grundsatz: „Modulfäche ist alles“ um auch das an einem Wintertag vorhandene diffuse Licht in möglichst viel Energie umwandeln zu können.

Photovoltaik-Hausdach

Was kostet eine Photovoltaikanlage?

Eigentlich muss die Frage lauten, was bin ich bereit weiterhin meinem Energieversorger zu bezahlen? Eine Photovoltaikanlage ist natürlich immer eine langfristige Investition und sie amortisiert sich erst nach einigen Jahren. Die Investitionskosten für eine Photovoltaikaufdachanlage inklusive Wechselrichter, Stromspeicher und Notstromfunktion liegen derzeit ungefähr bei 1.800 bis 2.200 Euro und Anlagen ohne Stromspeicher bei ca. 1.000 – 1.200 € / kWp.

Größere Anlagen sind dabei pro kWp günstiger als kleine Anlagen, da Kosten wie Gerüst, Netzanschluss, Wechselrichter bei größeren Anlagen nicht so sehr ins Gewicht fallen. Heute bauen viele Kunden Anlagen im Bereich von 10 bis 15 kW, in Mehrfamilienwohnhäuser auch bis zu 30 kWp und im gewerblichen Bereich auch deutlich größer.

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Wo kann ich eine Photovoltaikanlage installieren?

Vorweg die gute Nachricht – die meisten Hausdächer sind für die Installation einer Photovoltaikanlage geeignet. Die perfekte Ausrichtung wäre hierbei ein Dach mit etwa 30-35 ° Neigung und nach Süden ausgerichtet. Aber auch Anlagen, die nach Osten oder Wesen ausgerichtet sind, bringen noch ordentliche Erträge. Heute werden sogar Norddächer belegt, wenn diese relativ flach sind, so dass im Sommer noch genügend Licht auf diese Flächen scheint.

Ruf uns einfach an, wir prüfen gerne vorab gemeinsam mit Dir am Telefon Deinen gewünschten Standort und sagen Dir, ob eine Anlage hier sinnvoll installiert werden kann. Anschließend simulieren wir dann die Modulanordnung auf Deinem Dach.

Darf ich die Photovoltaikanlage selbst aufbauen?

Ja, das ist möglich. Die Inbetriebnahme und auch der Netzanschluss muss jedoch von einem Fachbetrieb übernommen werden. Dies ist für die gesetzliche Haftung und Gewährleistung notwendig.

Selbstbau einer Photovoltaikanlage – spreche uns an wir beraten Dich gerne!

Was gibt es derzeit für Förderungen für Photovoltaik und Stromspeicher?

Aktuell gibt es für eine PV-Anlage interessante zinsgünstige Darlehen der KfW – allerdings nur unter der Voraussetzung, dass ein Teil des produzierten Stroms auch tatsächlich in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird.

Das Land Niedersachsen fördert z.B. über die NBank den Neubau von Photovoltaik-Anlagen sowie die Erweiterung älterer Anlagen, sofern ein Batteriespeicher eingebaut wird.

Photovoltaik Ertrag

Die Menge an nutzbarem Solarstrom, die eine Photovoltaik-Anlage erzeugt, wird Ertrag genannt und in Kilowattstunden (kWh) gemessen. Aber wieviel Strom erzeugt denn eine solche Anlage im Schnitt? Macht es einen Unterschied, ob ich in Nord- oder Süddeutschland eine Photovoltaik-Anlage betreibe? Und laufe ich Gefahr, bei schlechtem Wetter einen Stromausfall zu erleben? Wir geben Dir ausführliche Antworten. 

 

Fazit

Derzeit sind Stromspeicher noch relativ kostenintensiv, dennoch rechnen sich solche Anlagen in der Regel für Haushalte mit einem hohen Stromverbrauch, da man in den Nachtstunden sich selbst versorgen kann und dadurch unabhängiger vom Energieversorger ist. Damit kannst Du Dir sehr viel teuren Netzstrom für rund 30 cent / kWh sparen, den Du ansonsten trotz Deiner PV-Anlage in den Nachtstunden beziehen müsstest. Hier liegt für Dich ein sehr interessantes Einsparpotential. Je höher die Autarkie, desto unabhängiger ist man von Strompreiserhöhungen. Es gilt ein gutes Verhältnis aus Wirtschaftlichkeit und Autarkie zu finden, da zu große Speicher unnötig hohe Kosten verursachen und so die Rentabilität der gesamten Anlage senken. Viele Experten empfehlen jetzt einen Stromspeicher zu installieren, da dieser oftmals zudem sehr gut gefördert wird.

Cashflow-Simulation einer PV-Anlage mit 15 kWp und 12 kWh E3DC-Speicher
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